Verbundsicherheitsglas: Kurzbezeichnung VSG Definition laut ÖNORM B 3710 Verbund- Sicherheitsglas: Flachglas, plan oder gebogen, auch farbig, aus zwei oder mehreren Scheiben (Gussglas, Fensterglas) Wie wird das VSG gemacht? Es gibt zwei verschiedene Arten VSG zu machen. Folienverbund: Zwischen die einzelnen, gereinigten Glasplatten wird eine Polyvinylbutyralfolie eingelegt. Es folgt der Vorverbund durch Verpressen und Wärmezufuhr bei ca. 180°C. Der endgültige Verbund erfolgt in einem Autoklaven bei bestimmten Druck- und Temperaturverhältnissen innerhalb einer vorgegebenen Zeit. Gießharz: Auf einer Scheibe wird am Glasrand ein Distanzhalteband aufgebracht. Die nächste Scheibe wird deckungsgleich dazugestellt. Durch eine ausgesparte Öffnung wird in das freie Volumen ein, aus mehreren Komponenten zusammengemischtes, Gießharz eingefüllt. In der Folge wird die Einheit aus der Vertikalen so in die Horizontale umgelegt, dass eine blasenfreie, gleichmäßig dicke Gießharzschicht entsteht. Anschließend wird die Einheit bei einem bestimmten Raumklima, bei bestimmten Verfahren auch bei besonderen Strahlungsverhältnissen, eine definierte Zeit lang ruhig gelagert. Dabei reagiert das Gießharz zu einer plastischen Schicht aus. Welche Gläser gibt es? Floatglas klar oder eingefärbt (grau, bronze, grün, blau) ESG und TVG Gussglas mit Einschränkungen Wie erkenne ich das VSG? Für VSG gibt es keine äußeren Merkmale, teilweise ist ein Stempel in einer Ecke vorhanden. Welche Eigenschaften hat VSG? Die Sicherheitseigenschaft: Die Splitterbindung bei Glasbruch vermindert dadurch die Verletzungsgefahr. Die Scheibe behält eine gewisse Resttragfähigkeit, dH. Sie fällt nicht sofort aus dem Rahmen. Wo kann ich VSG anwenden? Bei Fenstern, Türen und Trennwände im privaten und öffentlichen Bereich, wo Sicherheit gefordert oder gewünscht wird zB. Schulen, Sporthallen, Juwelieren... Schallschutz Durchwurfhemmende Verglasung Durchbruchhemmende Verglasung Durchschusshemmende Verglasung Sprengwirkungshemmende Verglasung
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