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Das Isolierglas ist eine aus zwei oder mehreren gleich oder ungleichartigen Scheiben gebildete Einheit, die auf Abstand gehalten werden und im Randbereich verschlossen sind. Das älteste Patent wurde 1865 von Stetson USA angemeldet wobei der Rand der Gläser miteinander verschmolzen wurde. 1938 kam ein anderes System auf den Markt, das der gelöteten Isoliergläser. Seit ca. 1960 wurde ein neuer, organischer Randverbund mit Primär- und Sekundärdichtung eingesetzt, der auch heute vielfach im Einsatz ist. Der Abstandhalter ist vielfach aus Aluminium, der mit Trockenmittel gefüllt ist, um die restliche Feuchtigkeit aus dem Scheibenzwischenraum zu saugen. |
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Das Wärmeschutzisolierglas lässt die langwellige Strahlung in den Raum, wodurch er sich aufheizt, aber die Wärme nicht mehr entweichen lässt. Es besteht aus einer speziell beschichteten Scheibe und einem gasgefüllten Scheibenzwischenraum. Der Wärmewert K bzw. der U-Wert liegt bei unseren Standartgläsern auf 1,1 W/m²K. Wenn spezielle Anforderungen gewünscht werden, wird ein K-Wert von max. 0,4 W/m²K erreicht. Durch einen speziellen Randverbund (TermoPlastikSpacer) gibt es auch im Randbereich deutliche Verbesserungen bei der Kondensation. Das Isolierglas kann mit anderen Funktionsgläsern, wie Schall-, Sonnen- und Sicherheitsgläsern kombiniert werden. Wie erreicht ein Wärmeschutzisolierglas eigentlich seine hervorragenden Werte? [mehr] |
Das Sonnenschutzisolierglas verhindert dass sich der Raum zu sehr aufheizt. Auch optisch ist es sehr interessant, denn es reflektiert je nach Ausführung silber, bronze, grün, blau. Wenn der Effekt nicht gewünscht wird, gibt es auch neutrale Gläser. Eine speziell beschichtete Scheibe ist für seine besondere Funktion zuständig. Das Isolierglas kann mit anderen Funktionsgläsern, wie Schall-, Wärme- und Sicherheitsgläsern kombiniert werden. |
Das Schallschutzisolierglas ist notwendig, wenn man Lärm Einhalt gebieten will. Verschiedene Komponenten führen zur Unterdrückung des Schalls, wobei auch das gesamte Fenster in einem guten Zustand sein sollte. Die dB-Werte reichen von 31 bis 56 dB. Das Isolierglas kann mit anderen Funktionsgläsern wie Sonnen-, Wärme- und Sicherheitsgläsern kombiniert werden. |
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Bedingt durch die optimale Planparallelität von Floatglasscheiben kann es bei bestimmten Lichtverhältnissen zu physikalisch bedingten optischen Erscheinungen kommen. Diese machen sich durch regebogenartige Flecken, Bänder und Ringe bemerkbar, die beim Druck auf die Scheibe ihre Lage verändern. |
Der Scheibenzwischenraum (SZR) bildet bei Isolierglas ein zum Außenraum hermetisch abgedichtetes Volumen, dadurch wirkt die Gläser wie Membranen. Bei allen Luftdruck- und Temperaturschwankungen verändert sich das Volumen im Scheibenzwischenraum. Dadurch biegen sich die Scheiben entsprechend durch. Die Durchbiegung äußert sich in mehr oder minder starken Verzerrungen der Spiegelbilder bei Betrachtungen der Scheiben in der Außenansicht. Diese physikalisch unvermeidbare Erscheinung nennt man Doppelscheiben oder Isolierglaseffekt. Im eigentlichen Sinne stellt diese Effekt einen Qualitätsbeweis für das Isolierglas dar. An im erkennt man, dass der Scheibenzwischenraum hermetisch abgedichtet ist und ist somit kein Reklamationsgrund. |
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